Frei und doch gebunden!

Es macht mich traurig, zu sehen, wohin die wunderbare Idee der Nichterziehung, doch immer wieder mal zu führen scheint.
Da wird Kindern (stolz) „das Sagen gelassen“, statt hinzuhören, was sie wirklich sagen (wollen). Diese Kinder bestimmen zu einem Großteil dann auch den Alltag der restlichen Familienmitglieder. (Ich spreche hier nicht von Babys, welche die nahezu ausschließliche Anpassung der Umwelt an ihre Bedürfnisse brauchen!) Mag das mit einem Kind eventuell rein nervlich und Kapazitäten bezüglich, noch tragbar sein, mit nur einem weiteren schon wird es dann schwer aushaltbar.

Der Ausspruch “Erziehung ist Gewalt” zeigt Wirkung und trägt Früchte- leider bringt er auch einiges an Angst auf die Seite mancher Eltern, die sich vor lauter Sorge, versehentlich ihr Kind zu „erziehen“, lieber in die Passivität flüchten. Das ist zwar so nicht gemeint, wird aber leider zu oft so verstanden. Nicht von allen natürlich, aber doch bspw. einem größerenTeil der Familien, auf die ich in meiner Arbeit treffe.

Da sind Familien, in denen sich Eltern durch den Tag gescheucht fühlen- “Mama, mach dies, Papa hol‘ gefälligst jenes!” “Ich will das!” “Beeil Dich, JETZT!”. “Ich, ich, ICH!”, Nein, „Sonst!“. Es schlägt ihnen mit voller Wucht ein Verhalten entgegen, welches sie selbst ihrem Kind gegenüber, in keinem Fall zeigen möchten. Und wenn’s arg kommt, stehen Beschimpfungen auf der Tagesordnung- “Scheiss, Mama!” ist da noch eher harmlos. Manche Eltern gehen nur noch, wie auf rohen Eiern, damit die (von ihnen selbst gekürte!) Hoheit ja nicht ausflippt, was natürlich trotzdem passiert. Mama springt und Papa spielt. 24/7 leben für statt mit dem Kind. Und dann heißt es letztlich im Zweifel gern “Bedürfnisorientiert geht nur mit einem Kind!” (…) Kinder an die Macht statt MITEINANDER leben? Sicher gut gemeint, aber fatal. Bedürfnisorientiert ist das schon gar nicht.

Warum?

  1. Weil kein Kind das Bedürfnis hat, auf ein Podest gestellt zu werden.
  2. Weil in gleichwertigen Beziehungen schlicht kein Platz für Macht, von egal welcher Seite ist!
  3. Weil menschliches Zusammenleben ein soziales Miteinander braucht. Ein kleiner Mensch aber, der von seinen Eltern in die Position des asozialen Alleinentscheiders gepresst wird, der er weder ist noch sein will, macht friedliche Gemeinschaft unmöglich. Verantwortlich ist dafür nicht das Kind, sondern die, die es zwingen, sich so zu verhalten.

Für mich gibt es kaum weniger Wertschätzung der Individualität eines Kindes gegenüber, als der Versuch, diese Einzigartigkeit ständig zu vertuschen. Wenn Eltern sich nun aber stets dem Kind anpassen, und sich seinen Wünschen unterordnen, geschieht genau das- sie ignorieren VORHANDENE Differenzen. Unterschiede, welche eigentlich Chance sein könnten, in echten Kontakt miteinander zu treten. Als Ich und Du, statt immer nur „Du, mein Kind, mach was und wie Du willst- Amen!“ Andersartigkeit IST und darf sein!
Sie auszuhalten, BEIDERSEITIG wahrhaftig und SPÜRBAR zu (er)leben UND stehen zu lassen, erfordert tiefen Respekt voreinander. Die gute Beziehung ermöglicht, dass dies letztlich nicht als Trennung sondern Verbindung empfunden wird.
Alles zu erlauben hingegen erfordert wenig, im Grunde genügt dafür allein Gleichgültigkeit.

Mir ist durchaus klar, dass sich an mich vorwiegend Menschen wenden, die ein Problem erkannt haben. All jene, die diese Haltung als Mehrwert miteinander leben, begegnen mir in der Familienbegleitung eher nicht. Zudem melden sich, wie überall natürlich, auch eher die Kritiker zu Wort, als die, bei denen es gut läuft. Trotzdem, warum berichten mir diese dennoch zahlreiche Familien, die sich ja auch für einen erziehungsfreien Weg entschlossen haben, von immer wieder sehr ähnlichen Problematiken. Was genau wird falsch verstanden? Oder doch eher falsch oder zumindest unklar propagiert? Immerhin liegt den Familien ja die vermeintlich gleiche Motivation zugrunde. Es wird berichtet von Kindern, die laut elterlicher Aussage, in beinahe allem „übertreiben“? Kleine Menschen, die stets alles bestimmen, immer stärker alle und jeden herumkommandieren wollen. Nie wissen, wann gut oder genug ist für einen anderen. Nur schreien, viel hauen. Selten raus wollen, nur fernsehen, nie Gemüse essen, nonstop entertaint werden müssen, ansonsten gilt Alarmstufe rot. Tendenz wöchentliche Steigerung. Darin ähneln sich die Schilderungen sehr deutlich. Eltern fühlen sich tyrannisiert, ausgelaugt und hilflos. Dabei wollten sie doch eigentlich nur das beste- ein freies Kind, welches nun ziemlich gefangen wirkt.
Dieses herrisch anmutendende Generalsgehabe ist meiner Meinung nach in diesem Kontext allzu oft nichts anderes, als die verzweifelte Bitte: „Mama, Papa, BITTE zeigt Euch doch mal! Seid Ihr da? Sagt doch was! Was soll ich denn noch tun, dass endlich mal jemand auf MICH, (nicht meine Wünsche!) eingeht? Mir gibt, was ich brauche statt immer nur will?“
Arme verzweifelte, überforderte, allein gelassene Kinder.
Gut gemeint- Freiheit und so- ich weiß…

Gleiche Rechte bedeutet nicht gleiche Pflichten. Dennoch beinhalten Rechte sehr wohl auch Pflichten, auch wenn für die Ausführung dieser nicht unbedingt auch der Rechteinhaber verantwortlich sein muss. Kinder beispielsweise tragen keinerlei Verantwortung. Die Pflicht, die an die Rechte unserer Kinder gekoppelt (nich Bedingung dafür!) ist, ist UNSERE elterliche Verantwortung, das Kind zu schützen. Wenn wir dies nicht tun, werden ihm seine Rechte im ungünstigsten Fall zur Last, die es nicht tragen kann- ganz egal dabei, dass sie ihm moralisch betrachtet zustehen.

Kinder haben das Recht, sich frei zu entfalten, sie haben aber auch das Recht auf Eltern, die dafür geborgene, sichere Umstände schaffen!
Bloß keine Reibung, ja alles friedlich und immer „Mach nur mein Schatz!“?
DAS IST NICHT ECHT!
Das vermittelt, ich habe Angst, Dir wirklich gegenüber zu treten, als der, der ICH WIRKLICH BIN. Ich zeige mich Dir nicht. Nicht mit meinen Gefühlen, denn Deine sind wichtiger. Wie schade! Ein kennen- und einander verstehen lernen ist so nicht möglich, wodurch wiederum einer gesunden Beziehung jede Grundlage entzogen wird. Kinder sind zutiefst soziale Wesen und brauchen WIRKLICHE Verbindung und Gemeinschaft. Kinder wollen MIT uns leben. Wenn sich alles immer nur um sie dreht, leben sie am Ende ziemlich einsam- nämlich allein mit sich selbst. Isoliert in ihrer eigenen, statt eingebunden in eine gemeinsame Welt. Das tut weh, macht traurig und wütend.
Und wie verhält sich ein trauriger, wütender Mensch? Jep…!

Dass ein Kind über seine persönlichen, vor allem auch körperlichen Belange möglichst selbst bestimmt, sollte schon allein seinen natürlichen Bedürfnissen nach Integrität und Autonomie geschuldet, selbstverständlich sein. Sobald die Entscheidung andere Familienmitglieder (oder auch seine Gesund- und Sicherheit!) beeinträchtigt, wird unterstützende (nicht übergriffige!) Hilfe vom verantwortlichen Erwachsenen benötigt, bzw. werden ALLE weiteren BETROFFENEN Personen (nicht MAN!) berücksichtigt.
Entscheidung bedeutet Verantwortung. Ein Kind kann nicht Verantwortung für die Familie oder andere Menschen übernehmen- die liegt immer bei den Eltern! Deshalb entscheiden in solchen Situationen genau diese- nicht weil sie die Macht, sondern die Verantwortung haben. Da ist es durchaus wichtig, die Motivation des eigenen Handelns und Entscheidens ehrlich zu prüfen. Ich weiß es selbst zu gut, wie fließend hier die Übergänge sind… Unter anderem auch, weil uns in all unsere Entscheidungen meistens eine Mischung aus Angst, Liebe und eigener Glaubenssätze reinspielt. Zum Thema „Angst oder Liebe“ hat Ruth Groß vor einigen Monaten einen sehr klugen Artikel geschrieben:

Angst oder Liebe?! Oder: Die Verführung des einfachen Konzepts

Meine beiden Liebelingszitate daraus:

„Wenn Angst dich hindert, zu sagen, was du denkst, kann sich das wie Liebe anfühlen. Ist es aber nicht.“

„Wenn Angst dir sagt, du sollst nachgeben, damit dein Kind aufhört zu weinen, kann sich das wie Liebe anfühlen. Ist es aber nicht.“
(R. Groß)

TIP:
Es ist übrigens auch in Konfliktsituationen nicht immer notwendig, promt zu reagieren. Ich nutze die Zeit bis zum „akuten Handlungsbedarf“ gerne, um mir zu überlegen, was ich jetzt gerade, warum tun oder sagen möchte- BEVOR ich es tue. Die Intention unseres Eingreifens sollte wirklich immer Verantwortung sein.  Im Zweifel entscheide ich mich einfach dafür, mit dem Kind in Verbindung zu gehen, und wertfrei über das, was grade sichtbar(!) geschieht, zu sprechen. So bleibt man zumindest mit- und beieinander, statt sich aus der Beziehung heraus zu katapultieren- damit kann man meiner Meinung nach wenig „falsch“ machen.

Ich verbinde unterschiedliche Bedürfnisse, wenn möglich. Entscheide nach Dringlichkeit und SEHE aber (möglichst) IMMER ALLE Beteiligten! Kinder, wie wir alle, wollen in erster Linie nämlich genau das- GESEHEN werden. Diese tiefe menschliche Sehnsucht liegt eigentlich allen weiteren Bedürfnissen zugrunde. Wünsche zu erfüllen ist wunderbar- wenn es geht.  Dafür zerreissen müssen wir uns als Eltern nicht. Das soll kein Freifahrtsschein für Faulheit oder Bequemlichkeit sein. Selbstverständlich ist es ein wesentliches Merkmal in gesunden Beziehungen, dass man um das Wohl des anderen aufrichtig bemüht ist!

Ist das nicht möglich, gibt es für JEDES Bedürfnis unzählige Strategien, aus denen im Zweifel, wenn eben mehrere involviert sind (schon Du und Dein Kind sind für mich übrigens ‘mehrere’) eine gewählt werden muss, die für ALLE passt.
Das erfordert, gerade bei mehreren Kindern Weit- und Überblick, mit denen ein Kind mehr als überfordert ist. Vor allem, wenn ihm die eigene (berechtigte!) Dringlichkeit, die Sicht auf Fremdbedürfnisse in diesem Moment versperrt. Da braucht es unsere Unterstützung! Unsere Verantwortung dem Kind, aber auch uns und anderen gegenüber! Es kann uns dabei beobachten und lernt so ganz automatisch Sozialverhalten. Es kann die Erfahrung machen,  dass es sich, selbst wenn es kurz zurücktreten muss, trotzdem gut fühlen kann. Weil es ihm trotzdem gut geht- es ist geliebt und gesehen! Wenn wir mit dem Kind ins Gespräch gehen, können wir ihm helfen, das Bedürfnis hinter seinem Wunsch zu erspüren- eine so wichtige Fähigkeit! Es lernt, dass es nicht immer die Wunsch- oder Willenserfüllung benötigt, um sich wertvoll zu fühlen. Es lernt dies nicht nur, es spürt das. Selbstverständlich ist es wichtig, als Eltern darauf zu achten, dass es beispielsweise nicht immer das älteste Geschwisterkind ist (dazu neigen wir leider…), welches warten muss. Wenn so rundherum in der Familie Gerechtigkeit, Frieden und Entspannung herrscht, wird dem Kind ermöglicht sich aus einer daraus entstehenden inneren Ausgeglichenheit, sich auch äußerlich ähnlich zu zeigen. Einem Kind, das mit erschöpften Eltern, und benachteiligten Geschwistern lebt, kann es meiner Meinung nach nicht gut gehen. Unser Wohlbefinden in der Familie ist ein Stück weit auch an das Wohlbefinden der Menschen um uns herum gebunden. Es ist vollkommen ausreichend, wenn alle meistens bekommen, was sie brauchen, statt, dass einer (auch nicht das Kind!) immer alles bekommt und die anderen zu wenig.
Verbiegen muss und soll sich keiner. Weder Eltern noch Kind.

TIP:
Ich beuge unnötigen Konflikten gern vor. Ich kenne meine Kinder, ihre „wunden Punkte“ und Reizschwellen, und so habe ich grundsätzlich für sämtliche vorhersehbaren Trauer- Frust- oder auch Wutanfälle, Option B und C parat. Wenn wir ehrlich sind, spielen sich ja doch letztlich, in der Regel zwar phasenweise unterschiedlich, aber doch immer ähnliche Dramen ab. Diese „Vorbereitung“ erspart nicht nur mir Bluthochdruck in besagten Situationen, sondern auch die Kinder sind meist dankbar für diese „professionelle“ und vor allem aus souveränster Ruhe heraus angebotene Unterstützung. Außerdem hilft es bei uns sehr, wenn ich mich in chaotischen Momenten, wie kurz vorm Losgehen z.B., voll und ganz auf die Kinder konzentriere, statt den Schlüssel zu suchen… Auch das macht es leichter, kindliche Not bereits im Anflug zu erkennen und abzufangen- sein Kind zu sehen!

Ein gesehenes Kind ist ungleich weniger anfällig für Stress. Meinen gelingt es so ganz oft selbst, beispielsweise durch eine kurze Rückversicherung durch Blickkontakt mit mir , sich selbst zu regulieren, bevor sie in Rage wegen des störrischen Jackenärmels geraten.

Und trotzdem haut das in der Praxis eben nicht immer hin- muss es auch nicht! Wie soll ein Kind denn auch Rücksicht lernen, wenn ihm quasi vorgegaukelt wird, es gäbe keine anderen Interessen? Quasi keine anderen wichtigen, gleichwertigen Menschen? Nur es selbst und seine Wünsche zählten?
Dadurch, dass auf es selbst liebevoll Rücksicht genommen wird, erlangt es die Sicherheit und Sättigung als Grundlage, dass es zu solch einem sozialen Verhalten anders herum überhaupt fähig sein kann. Sozialverhalten wird aber  durchaus auch in der Gruppe- sei es eben Familie oder unter Freunden „geübt“. Es wird immer wieder pauschal dahergesagt: „Kinder lernen durch Vorleben!“ Das stimmt. Aber vergessen wird dabei, dass Kinder nicht nur daran lernen, wie wir ihnen begegnen, sondern ganz genauso daran, wie wir anderen begegnen. Bedeutet, wenn ein Kind Empathie beispielsweise durch Vorleben verinnerlicht, dann auch dadurch, dass wir empathisch anderen Menschen gegenüber sind, was sich durchaus auch mal in einer kurzen Zurücksetzung unseres Kindes äussern kann (die möglichst ebenfalls empathisch begleitet werden sollte!).
Ansonsten wäre das der Ponyhof, den manche Eltern ihren Kindern gern bieten wollen, der aber nicht die Welt ist, in der wir leben. Diese Welt ist weder hart noch gefährlich, sondern real! Kinder wollen, sollen und gehören in die reale Welt hinaus, warum also sollte man sie auf einem imaginären Ponyhof aufwachsen lassen? Das bedeutet nicht, dass wir Kinder nun extra oder besonders abhärten oder vorbereiten müssten- authentisch und echt mit ihnen zu leben genügt vollkommen. Wenn unsere Werte wirklich fühlbar sind in der Familie, dann werden die Kinder diese teilweise übernehmen, teilweise zu ihren eigenen abändern und so gewappnet genug sein, aktiv die Welt mit zu gestalten. Eine Welt, in der sie leben mögen, können ohnehin nur sie selbst sich schaffen. Wir können immerhin dafür sorgen, dass sie nicht vergessen, wer sie sind und was sie wollen. Genauso wichtig aber auch, dass sie wissen, dass sie nicht die einzigen sind, die etwas wollen.

Dein Kind lernt nicht, dass alle Menschen gleichviel wert sind, wenn Du ihm vorgaukelst, dass es selbst am wertvollsten von allen ist!

Kinder wollen nicht glorifiziert werden, sie wollen wie wir sein. Dazu gehören!
Lassen wir das doch endlich zu, anstatt sie durch Sonderbehandlung, in eine absolute Außenseiterrolle der echten Welt und auch unseres Lebens zu schieben.

„Halt Dich mal schön an Dir selbst fest, sei so frei, mein Kind?“
NEIN! Kinder brauchen UNSEREN HALT und wünschen sich Orientierung!
Dass diese Orientierung aber eben das bleibt- individuelles Angebot, ein flexibler Rahmen, Geborgen- und Sicherheit statt Zwang und Grenze wird, ist die Kunst gelebter, wertschätzender und authentischer Elternschaft:
Dem Kind einen roten (oder auch grünen, gelben, blauen) Faden zu geben, an dem es sich festhalten darf, nicht muss.

Frei sein heisst nicht, allein sein!

7 Antworten auf „Frei und doch gebunden!“

  1. Ab wann ist denn der richtige Zeitpunkt ungefähr? Meine kleine ist jetzt 9 Monate und ich bin mir oft so unsicher, ab wann dann der Zeitpunkt ist. Wie lang Ist ein Baby ein Baby?

    Sorry für die vielleicht blöde Frage… und Danke schon mal fürs beantworten!

    Und danke für deine inspirierenden Texte! So schön zu lesen und immer etwas dabei zum anregen und verändern für mich!

    1. Liebe Katrin,
      Es gibt, wenn überhaupt, wenig, blöde Fragen. Deine ist ganz sicher keine!
      Im Gegenteil- sehr wichtig!
      Ich werde demnächst genau dazu etwas auf Freefamily.rocks schreiben.
      Ich verlinke Dir den Beitrag dann hier, ok?
      Olivia

  2. Wow, wow,wow. Liebe Olivia, du hast mich wieder einmal begeistert. So tolle Worte. Wie schaffst du es nur, in einen Artikel so viele unterschiedliche Aspekte reinzupacken? Glückwunsch zu dem neuen schon sehr gelungenen Projekt, du Power Frau

  3. Das sich selbst versklaven für die Kinder, kann mit einer gleichwertigen Beziehung nichts zu tun haben. Deshalb danke für die Klarstellung in diesem langen und ausführlichen Beitrag. GLG Deborah

  4. Ich mag den Artikel ! Es ist für mich oft ein schmaler Grad zwischen gleichwertig und aufs Podest heben. Mein Sohn 4 überschreitet oft die Grenzen anderer , ihn da richtig zu begleiten fällt mir oft schwer. Den man rauszulassen und sich selbst zu zeigen erfordert ein hohes Maß an selbstreflektion . Ich danke dir für deine Arbeit sie ist eine so große Bereicherung für unsere Familie .

  5. Das ist jetzt vielleicht eine sehr blöde Frage, aber woran erkenne ich, dass ich meinem Kind immer nur den Willen lasse, und woran, dass ich es nicht tue. Ich finde das wirklich schwierig. Es fällt mir nicht leicht immer so genau zu unterscheiden: das ist Bedürfnis und das Will ich jetzt grade nur. Ich überlege eigentlich ständig, hab ich jetzt halt nach seiner Pfeife getanzt oder war das einfach wichtig für ihn. Ich kenne sonst niemand der AP oder frei von Erziehung lebt-ist da überhaupt ein Unterschied
    Über einen kleinen Rat freue ich mich sehr!

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